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Digitales Tagebuch / 2004 - ?

Monat: Mai 2010

Rote Haare

Letztens war ich beim Friseur. Ich hab nun wieder rote-pinke Haare. Zumindest teilweise. Mir war 2010-05-01 13.57.05sehr danach. Irgendwie brennt das Feuer wieder stärker. Frische Luft lässt die Flammen lodern. Vielleicht ist es auch der Frühling, wer weiß? Jedenfalls fühle ich mich lebendiger und lebhafter als seit langem. Nicht immer nur positiv, Schmerzen schmerzen noch viel mehr als sonst. Dadurch wird auch Erkenntnis erleichtert. Schmerzzentren und Ursachen lassen sich einfach erkennen und teilweise auch leicht beheben. Dadurch wird vieles leichter. =)

Mal sehen, wie lange ich die bunten Haare lasse, ich will meinen Chef ja nicht schocken. Im Geist werde  ich auf jeden Fall rote Haare tragen, und vll. lasse ich einfach den Nagellack weg und lasse die Haare bunt, solange ich nicht bei Kunden bin. =)

 

Hier mal ein Bild vom vergangenen Wochenende, das Nina von mir gemacht hat (es war sehr hell, deshalb die verkniffenen Augen).

Entscheidungen

Irgendwie ist dies der Frühling der Entscheidungen. Entscheidungen heißt für mich irgendwie alles zu hinterfragen und dann ganz bewusst Dinge zu tun, sich daran mehr zu freuen, weniger mit sich zu hadern. Es heißt auch den einen oder anderen Schmerz zu erleiden. Und irgendwie liegt in dieser Kombi eine ganz eigene Kraft, Energie. Man wird sich bewusster, wenn man eine Entscheidung getroffen hat, die weh tut. Sie macht Platz für Neues, Raum für Veränderung, der bisher nicht da war. Deshalb sind Entscheidungen so wichtig.

Ich habe diese Frühling einige Entscheidungen getroffen bzw. wurden getroffen über die ich keine Gewalt hatte.
Dabei war die Entscheidung erst mal ein bisschen alleine zu wohnen sicherlich die schmerzhafteste.
Nina war die schönste Entscheidung.
Dinge an der Uni einfach mal sein zu lassen und sich “beruflich” stärker für und gegen etwas zu entscheiden war befreiend.
Nicht auf’s WGT fahren zu können war sicherlich auch eine Entscheidung. Schmerzhaft, aber nicht zu ändern. Nächstes Jahr, Leipzig, versprochen.
Die Entscheidung wieder mehr auf Menschen zuzugehen, sich einzulassen war auch wichtig. Auch befreiend. Und manchmal fühle ich mich weniger alleine, gerade an der Uni.
Joggen zu gehen war beruhigend. Nebenbei sehe ich die Natur und erkenne mich besser.
Überhaupt ist Bewusstsein, sich bewusst sein eine zentrale Entscheidung. Was man macht, das macht man richtig oder besser nicht. Altbacken klingt das, aber es ist wohl was wahres dran.

Nina hat mich da an ein tolles Zitat aus dem “Sandman”-Comic erinnert: “Everything changes but nothing is truly lost.” Danke Nina! =)

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