[E]lektroJung[E]

Digitales Tagebuch / 2004 - ?

Monat: Mai 2011

Von Schnullis und anderen Dingen. Am Montag.

Wir haben ja schon eine ganze Weile einen neuen Bürohund, nachdem unser Büro-Dobermann Anfang des Jahres mit über 12 Jahren in den Hundehimmel übersiedeln musste. Es ist ein „Rhodesian Ridgeback“, also ein relativ großer Hund. Er ist nur „geringfügig“ verspielt, verkuschelt und liegt am liebsten rum um darauf zu warten, bis jemand vorbeikommt und ihm den Nacken und den Rücken krault. Kürzlich habe ich Nina davon erzählt und mir ist um’s verrecken nicht mehr eingefallen, wie unser Bürohund heißt.

Als ich seine Besitzerin heute fragte, meinte die nur: Sag einfach „Schnulli“, da hört der mittlerweile total gut drauf. Schnulli. Soso, zu einem bestimmt 30kg schweren, großen Hund. 😉

Ansonsten hat der Montag heute mit wirren Träumen, in denen ich dauernd Termine verpasst habe, begonnen. Entsprechend knatschig und grummelig war ich dann heute Morgen auch. *brrr* Aber nach einem abgesagten Nachhilfetermin fand ich mich nach einem zeitigen Feierabend (okay, ich war auch um Viertel nach 7 im Büro – AN EINEM MONTAG!) mit Nina einen leckeren Salat futternd auf der Terasse wieder. Nachdem ich Comic-lesend und Pfeife rauchend den frühen, warmen Abend genossen habe, werde ich heute nicht weiter an meiner Bachelorarbeit schreiben, sondern ausruhen. Die Woche wird so oder so noch anstrengend ohne Ende. =)

Sonnenlicht

Manchmal scheint das Sonnenlicht für manche Menschen weniger stark als sonst, was sie dann traurig macht, weil ihre Gefühls-Frühlichkeits-Kraft-Photosynthese nicht so gut funktioniert. Dann hilft es ungemeint, wenn jemand anders von seinem Sonnenlicht etwas abgibt. Ich denke Nina und ich haben das zusammen sehr gut drauf, auf jeden Fall bin ich sehr gerne dein Licht und nehme auch sehr gerne was von deinem, wenn ich es mal brauche (so wie letztes Wochenende).

Sowas denke ich beim Mittagessen. Es gab Salat mit Flusskrebsen und Cherry-Tomaten, Kaffee und Wasser. Und Gedanken.

Ein Vorbild an Arbeitseifer…*hust*

Gestern war ich der letzte und heute der erste im Büro. Ist schon toll nach acht aus dem Büro zu gehen und am nächsten Morgen um 7 wieder in dem Laden zu sein.

Ich versuche das zu genießen indem ich das Fenster öffne, draußen rauscht die Autobahn, das ganze Stockwerk ist praktisch leer (ja, ich arbeite mit Spätaufstehern zusammen) und trinke Kaffee. =)

Das hat doch auch irgendwie was. Fast was friedliches.

Dinge tun. Dinge tun. Dinge…ach egal. =)

So, gerade sitze ich während einer kurzen Kaffeepause auf meiner Terasse im Schatten (es ist kurz vor 11). Gestern war ich den ersten Tag wieder auf der Arbeit. So nachdem alle Prüfungen rum sind ist das fast unwirklich. So richtig „gefunkt“ hat es am Sonntag als Nina am Sonntag meinte „hey, weißt du was das Beste ist? Du musst heute Abend NICHT lernen. Nix. Nada. Und da war er dann dieser „hey, jetzt ist also die Studiererei nach insgesamt 8+6 = 14 Semestern vorbei. Echt krass. Okay, die Bachelorarbeit noch, aber das war’s dann. Und so viel anders wird die Zeit der Bachelorarbeit dann auch nicht. Ich bin 40h in der Woche im Büro, schreibe dort neben meiner regulären Arbeit an meiner Bachelor-Sache, daheim sicherlich auch noch, aber das war’s dann. Echt ziemlich cool und nur manchmal kurz ein „wow jetzt musst du zeigen, was du kannst“-Moment.

Heute organisiere ich zusammen mit einem Gleichgesinnten ein Event für die Stuttgart GTUG (das ist dieser „Verein“ für den ich einer der Hauptorganisatoren bin). Immerhin 2 Tage mit jeweils 50 Teilnehmern sind dort und nebenbei läuft noch die Organisation für das „Android DevCamp Stuttgart 2“, das dieses Jahr mit 120+200 Teilnehmern an 2 Tagen noch eine Ecke größer wird. =) Ich mag diesen Orga-Kram, er ist etwas, das ich freiwillig mache, ich lerne nette Leute kennen und wirklich anstrengend ist das nicht. ^_________^

Oh, und bevor ich’s vergesse. Am Wochenende war ich auflegen, in Mannheim, und es war toll. Aber davon vielleicht mal mehr in einem anderen Blogeintrag.

So, nun aber auf in’s Bootmobil. 😉
Es gibt Dinge zu tun. #yeah!

Endspurt

Achtung, Achtung. Dies ist keine Übung. Mein Gehirn läuft gerade aus. Ich habe nun 4 von 6 Prüfungen hinter mir, mein Hirn schmerzt und ich kann gelerntes schlechter abrufen. Es wird Zeit, dass das hier alles vorbei geht. Aber wisst ihr was: es ist das letzte Mal. Vielleicht für immer, aber ganz sicher für eine ganze Weile. Meinen Master werde ich wenn, dann erst in 2-3 Jahren machen und mal sehen, was ich dann davon halte. 😉

Nein im Ernst. Die Luft ist raus. Ich will da raus, Geld verdienen, abends heimkommen und dann frei entscheiden können, womit ich meinen Abend und meine Wochenenden verbringen kann. Und nicht mehr jeden Sonntag mit „da muss ich lernen“ abhaken müssen. Das nervt. Bis dahin sind es noch 2 Prüfungen, 3,5 Monate Bachelor-Arbeit schreiben und dann bin ich frei. Zumindest relativ gesehen. Nein, ich wiederlege mich gleich: ich bin auch jetzt frei, nur dann bin ich freier. Absolut gesehen.

Ich bin derzeit ja auch sehr umtriebig, organisiere gerade noch mal eben 2 Events mit der Stuttgart GTUG (1x 100 Teilnehmer, 1x 300), habe zwei Fachartikel mit einem Kumpel verfasst, die Ende Mai erscheinen werden (AM KIOSK! Wtf?!), arbeite schon wieder an einem neuen Vortrag und habe eine super Idee für eine Polit-Kunst-Application. Aber mehr darüber demnächst. Überhaupt, ich und bloggen. Aber lassen wir das.

Jetzt gibt’s erst mal noch eine Musikempfehlung. Kauft den Welle Erdball – Hörerclubsampler zum 15jährigen Bestehen. Ist gute Elektromucke drauf. Wirklich.

Hier mal einer der Songs von den dänischen Jungs von Neotek, auch wenn der Song sehr schnulziger Synthiepop ist – sonst machen die richtig guten, technoiden Elektro.

 

Der „Funkhausgruppe“, da kann man sich auch denken, wer alles dahinter steckt.

Und dem trashigsten Musikvideo seit Menschen Gedenken von Homo Futura (aka Welle:Erdbell), bei denen die Musik wenigstens die alte Qualität hat. Den Gesang muss man natürlich mögen. Oder eben nicht. Den zweiten ersten Preis, dieses mal für die trashigsten Schüttelreime, haben sie auch eingesackt. 😉

© 2016 [E]lektroJung[E]

Theme von Anders NorénHoch ↑