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Digitales Tagebuch / 2004 - ?

Monat: Juli 2011 (Seite 1 von 2)

Blogexperiment 12 – Was viel zu oft vergessen wird.

» Denkt auch daran, daß die Techniker es sind, die erst wahre Demokratie möglich machen. Denn sie erleichtern nicht nur des Menschen Tagewerk, sondern machen auch die Werke der feinsten Denker und Künstler, deren Genuß noch vor kurzem ein Privileg bevorzugter Klassen war, jedem zugänglich. «

Albert Einstein

 

Blogexperiment 11 – Heuchelberg

Der Name ist doof, aber wir waren heute mit meinem Brötchengeber (www.aformatik.de) als Sommerausflug auf dem „Heuchelberg“. Kannte ich nicht, aber ist wirklich wunderschön. Das Essen ist lecker und zum aller aller größten Teil aus der Region und komplett biologisch. Der Wein ist lecker und es gibt bayrisches Bier (König Ludwig Dunkel), dass ich so mag.

Falls ihr mal in der Region um Heilbronn unterwegs seid und über das Land sehen wollt und gemütlich von einem Sofa aus den Blick schweifen lassen, lecker Essen und trinken wollt (Preise finde ich zivil, Stuttgart ist ja schon etwas weg) oder den Aussichtsturm erklimmen wollt, einfach mal nach „Heuchelberg Warte“ googeln.

Blogexperiment 10 – Was ich noch nie gemacht hab

Ich habe heute das erste Mal einen Blumenstraus bei Fleurop bestellt und liefern lassen. An Fräulein Ninutschka. Aus Gründen. Er heißt „Sweet Romance“. Kam gut an. Die Art und Weise der Bestellung ist kinderleicht und funktioniert super. Strauss aussuchen, Größe wählen, Karte aussuchen (falls man für 2,50 eine extra Karte haben will und nicht den normalen weißen Zettel), gegebenenfalls noch sonstiges Zubehör aussuchen (eine Vase zum Beispiel), Expresslieferung am selben Tag wählen und nochmal 2,50€ extra und fertig. Klar, nicht ganz billig, aber der Strauss, der ankam ist wirklich hübsch und sein Geld wert. Ich hätte allerdings die Vase für 7,- mit liefern lassen sollen, denn mein Ninchen hat nur kleinere Vasen und jetzt steht der Blumenstrauss eben etwas wackelig in einem Ikea-Glas. Aber hübsch ist er auf jeden Fall.

Blogexperiment 9 – Wie Loki zu mir fand und doch nicht blieb

Ich sitze gerade auf meinem Sofa und habe bis eben an einem Problem aus der Welt der iPhone-Programmiererei gebrütet und es dann doch nicht gelöst (ich war so doof die Datenbank auf dem Gerät zu löschen und die brauche ich doch, und ich habe leider keine Mock-Objekte, die ich mal eben reinschaufeln kann um zu gucken ob ich die DB brav auslesen kann und nein, ich will jetzt abends um halb 11 keine Mock-Daten schreiben). Jedenfalls bin ich seit gerade nicht mehr alleine, auch wenn Nina gerade nicht da ist.

Loki liegt hier. Loki ist die charmante Arschloch-Katze mit trauriger Geschichte der Straße in der ich wohne. Er ist ein „Streuner“, obwohl er eigentlich eine Besitzer-Familie hat. Da schau

 

t er mittlerweile aber gar nicht mehr vorbei. Warum weiß niemand, vielleicht weil er dort nicht in’s Haus darf (was ich nicht verstehe), oder weil ihn die Teenager-Kinder vielleicht nerven oder ärgern, keine Ahnung. Jedenfalls hat der gute Loki vor einigen Wochen angefangen hier bei mir auf dem Fenst

 

erbrett zu sitzen, dann hin und wieder saß er auf meinem Sofa, dann maunzte er weil er hungrig war und die ganze Zeit über war er sehr schmusig. Ich wollte ihn zum Tierarzt bringen, da er offensichtlich ein Zahnproblem hat, seine Besitzerfamilie würde das bezahlen. Die bekommen ihn ja eben nie zu sehen. Nina und ich fingen an ihn zu füttern, damit er öfter kommt und wir ihn zum TA schaffen können. Immer, wenn wir gegangen sind, haben wir ihn schweren Herzens vor die Türe gesetzt, da ich ja kein Katzenklo habe. Er ist dann immer gleich weiter, er wird ja wohl hier im Viertel an mehreren Stellen durchgefüttert. Und genau das ist auch das Problem. Seit Nina und ich mal ein Wochenende nicht da waren kommt er nicht mehr. Das hat ihn einfach verwirrt.

 

Und letzten Sonntag kam er wieder vorbei und heute eben auch. Leider habe ich kein Katzenfutter mehr da (er kam ja nicht mehr) und ich weiß jetzt nicht mehr was ich wie nun mit dem kleinen Knaller machen soll. =(

 

Ganz offensichtlich ist er gut genährt, bei meinen Vermietern frisst er sich aber nicht durch (ihre Katzen dulden das nicht). Soll ich ihn wieder versuchen anzufüttern? Ihn nicht mehr hier rein lassen? Ein Katzenklo kaufen und ihn zum „Häuslichsein“ zwingen….das Katzenbuch, dass ich mir extra angeschafft habe, bietet da leider keinen Ra

 

t. Vielleicht könnte ich auch rausfinden, wo er sonst so ist, damit die Menschen, die seine Dosenöffner sind, mit ihm zum TA gehen. Dann könnte er wieder richtig beissen.

 

Blogexperiment #8 – Es ist vorbei

Es war so weit, bzw. es ist vorbei. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes ist im Kino und wir waren in der 3D-Version im Kino (Cinemaxx Sindelfingen). Ich hatte allerlei schlechtes gelesen und gehört und ich meine kurzen Eindrücke dazu:

Es ist ein bombastischer, unglaublich spannender Film. Die Charaktere bleiben leider ob der vielen Effekte und des großen Krach-Bumms etwas blass, ich finde die Buchadaption gelungen (es fehlt einiges und 2-3 Dinge sind verändert worden, aber ich finde es behutsam gemacht und vernachlässigbar), die 3D-Effekte sind gut, unterstützen den Film und machen ihn nicht kaputt und ich bin rundum wirklich zufrieden mit dem Film. Schaut ihn euch an. =)

Blogexperiment 7 – Islandpferde, roter Wein aus Italien, irischer Whisky und eine Probe

Die Tage zur Zeit sind zerreißend für mich. Ich pendle zwischen Glück und Trauer, mehr als sonst und mehr als ich für normal erachte, aber das ist glaube ich ganz gut so gerade und ich ertrage es und erfreue mich daran, dass alles so intensiv ist. Zumindest versuche ich es als etwas gutes wahrzunehmen. Es reißt trotzdem an mir und macht mich manchmal ganz fertig. Die Zerreißprobe setzt sich fort wenn es um Freizeit vs. Arbeit/Uni geht. Eigentlich ist es ja nicht direkt eine Probe, aber ein Wenig fühlt es sich schon so an. Ich arbeite so 8-10 Stunden am Tag, normal wie ich finde, und daheim versuche ich dann den Spagat aus Freizeit, die ich will und auch immer wieder brauche, und der Bachelorarbeitssache, die mich immer wieder doch sehr in Anspruch nimmt, weil ich gerade doch ein wenig in einem Loch hänge, aus dem ich gerne wieder raus wäre. Heute war so ein perfektes Beispiel. Ich war etwas später bei der Arbeit (ich meine so gegen 10) und war dann entsprechend um 7 zuhause. Nina war noch bei mir und nach dem Abendessen saßen wir bei einem Glas leckeren Wein (ein leckerer Bardolino Classico) auf der Couch eingerollt und haben eine Naturreportage über Island im TV (ARD) angesehen, die sehr schön war. Viele Islandpferde, aber auch Füchse, Seevögel und viel viel traurige, böse Natur. Jedenfalls war es sehr erholsam. Ich musste aber, und das war klar, noch etwas an meinem Bachelordings programmieren (ausnahmsweise programmieren, juchu!) und dann saß ich von 9 an fast 2 Stunden dran, bis das Fräulein berechtigterweise ihren Unmut Kund tat und ich Schluss machte. Und genau dieses ewige Hin-und-Her zwischen Freitzeit und Arbeit/Uni, darauf habe ich keine Lust mehr. Es reißt an mir. Deshalb habe ich mich gegen der Lehrerberuf unter anderem entschieden und jetzt, nach 3 Jahren, wo es mir an der DH immer wieder so gegangen ist, habe ich keine Lust mehr. *brrr* Darauf muss ich jetzt gleich ein Glas Whisky trinken, von dem, den ich von meinem Chef gewonnen habe. Aber das wiederum ist eine andere Geschichte.

Darauf freue ich mich am meisten. Und darauf, endlich mal in den Urlaub fahren zu können. Nach 2004 das erste Mal.

Blogexperiment 6 – Sontag

An einem Sonntag begab es sich, dass ich mich zusammen mit Nina zum Essen bei meinen Eltern einlud. Wir tranken Kaffee, unterhielten uns gar prächtig und überraschten meine Mutter. Danach versackten wir, so kann man es echt sagen, auf dem Stadtfest meines Geburtsortes. Es war wirklich nett dort. Gauklereien, leckere türkisches Essen der türkisch-moslemischen Frauenbundes (ja, genau, richtig gelesen!) und Musik (Cover-Rock/-Pop und wohl auch irish folk) von Eddie Danco (leider ist seine Webseite nicht aktuell, weshalb ich sie nicht weiter verlinken mag). Im Oktober gehen wir wieder hin. =)

Jedenfalls war der Aperol Sprotz (bzw. die vielen), die Nina und ich tranken herrlich und ich bemalte ein Holzhaus-Schild für Nina beim Stand der Grünen und sie hat sich sehr gefreut, auch wenn ich wegen des kleinen Holshaus-Schildes schon mehrfach weinen musste und tottraurig war/bin. Aber davon vielleicht ein anderes Mal.

Blogexperiment 5 – AD MORTEM FESTINAMUS


Nach einigen nicht großartig angekündigten DJ-Gigs von mir (im Club Paradox, als Aushilfe für DJ Chris beim „Super Schwarzen Mannheim“) möchte ich jetzt mal doch ein wenig die Werbetrommel für einen ganz besonderen Abend rühren.

Ein sehr guter Freund von mir, Markus, hat als Hommage an die richtig gute Gothic-Mucke der  80er und 90er, das alte Universum, an die Gothic Szene, und weil er sowas schon immer machen wollte, eine Party in einer wirklich coolen Location auf die Beine gestellt!

DJ Chris ( Club Paradox, Scheune, Carpe Noctem, Bunker, Paradox, SSM) & DJane Ela (Club Paradox, SSM), meine Wenigkeit und Markus selbst werden im Club „THE PARIS“ im Bosch-Areal in Stuttgart-Mitte die Puppen tanzen lassen. Und zwar dass es kracht. Die Location ist, da konnte ich mich bereits überzeugen, für eine schwarze Party wie gemacht. Kronleuchter, gusseiserne Gitter, Spiegel, Kerzen, Sitzmöglichkeiten, ein Indoor-Raucherbereich,… da hat er wirklich was feines ausgesucht. Das ganze ist 100% nicht-kommerziell, sondern Markus hat sich gedacht, dass er mit seinem Geld was sinnvolles anstellt, also alleine deshalb schon unterstützenswert!

Deshalb, ihr Lieben: Kommt, hört schwarzbunte Tanzmusik und habt Spaß!

Das war ein Befehl!

DJ Benny (Ex-Universum Stuttgart)

 

 

 

9.9.2011 Ad Mortem Festinamus

A tribute to the last two decades of the 20th century

Einmalig und nur an diesem Abend möchte Euch zu einer neue Party in einer neuen Location einladen. Wir werden Songs aus allen Dekaden der Gothic Kultur spielen. Der Schwerpunkt auf die 90er Jahre bis in die frühen 2000er Jahre. – Markus

Musik von DJane Ela & DJ Chris (Club Paradox), DJ Benny (Ex-Universum) & Markus (Ad Mortem Festinamus):

Dark Wave, Gothic Rock, Future Pop „Weiberelektro“, Synthie Pop, New Wave, Old School EBM, Post Punk, Mittelalter

Bands:

Siouxsie and the Banshees, Bauhaus, Skeletal Family, The Cure, Sisters of Mercy, Faith and the Muse, Joy Division, Clan of Xymox, Deine Lakaien, Das
Ich, Apoptygma Berzerk, Covenant, Terminal Choice, VNV Nation, Depeche Mode, Welle:Erdball, Subway to Sally, Tanzwut, Qntal, Omnia, u.v.m

Eintritt:

5 Euro

Ort:

The Paris

Forststraße 9
Stuttgart – Boschareal

Parken:

Parkhaus Tivoli 3,- oder Liederhalle/Bosch-Areal 5,- für die ganze Nacht

Öffentliche Verkehrsmittel:

U2 Haltestelle Berliner Platz (Hohe Straße)
U4, U9, U14 Haltestelle Berliner Platz / Liederhalle

Kontakt:

info (ääääht) ad-mortem-festinamus.de

Facebook-Seite (KLICK)

 

Blogexperiment 4 – Amy Winehouse

Nicht meine Musik, aber ganz klar eine der KünstlerInnen unserer Zeit. Schade, dass sie niemand hatte, die/der auf sie aufpasst.

Blogexperiment 3 – Herbsttage

Draußen ist Herbst und der Wind tost über das Feld und jetzt, da Nina hier auf meinem Wohnzimmerboden liegt, wirkt der Herbsttag fast unwirklich. Ihn in Worte zu fassen ist kaum möglich, etwas salopp könnte man ihn eventuell mit „Da war alles dabei“ zusammenfassen:

Welten zerbrechen, Tränen brechen aus, Hoffnung schwindet, ich nehme ab, ein Arbeitstag war für die Katz, die Katze (die ich die letzten Wochen versorgt habe) kommt nicht mehr, ich komme, es kommt zu einer Aussprache, Ninas Aussprache ist nicht die beste  (http://twitter.com/#!/frlninutschka), ich bin nicht gerade der beste und bekleckere mich nicht mit Ruhm, statt Rum trinken wir Whiskey und Wein. Oh, und neben weinen und Tränen und lachen und …. gab es natürlich auch Kulinarisches (einen herbstlichen Eintopf mit Kartoffeln, Hackfleisch und Pilzen). Kulis von Samsung haben wir auch sortiert. Aber nun ja.

Nachdem ich jetzt jede/n verwirrt habe, wünsche ich eine geruhsame Freitagnacht und ein schönes Wochenende!

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