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Digitales Tagebuch / 2004 - ?

Distance, mostly relative.

Und der Spruch, dass Heimat, kein Ort, sondern ein Gefühl ist, kann von mir nur bestätigt werden. Egal, ob ich durch morgens durch die Straßen zum Bus laufe, im Supermarkt anstehe, oder mit C. aus dem Fenster nach draußen blicke. Es fühlt sich nach zu hause an.

Die Dani hat mir ein Bild zum „Abschied“ gemalt, auf dem steht, dass Distanz hauptsächlich relativ ist. Das stimmt auch. Die einzige Distanz, die ich so wahrnehme ist, dass die Menschen in Deutschland entfernt sind. Nicht räumlich, aber der Kontakt ist anders. „Schuld“ daran ist die Zeitverschiebung. Ich bin gespannt und zuversichtlich, dass sich das regeln und einpendeln wird, immerhin kenne ich meine Pappenheimer in Deutschland Jahren, und einige Menschen sehe ich seit Jahren unregelmäßig, und beim Wiedersehen muss man dann nicht mal 5min reden, um sich wieder nahe zu sein. Wieso sollte das jetzt anders sein?!

1 Comment

  1. 🙂
    Schön, dass ihr euch so wohl fühlt. Es fühlt sich auch nicht wirklich an wie „weit weg“… eher halt… schlechter erreichbar.
    Viel Wohlfühlen und daheim-sein wünsch ich euch weiterhin.
    *drück*

Kommentare sind geschlossen.

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