Nachtruf

Aug 10, 2010 in Allgemein

Hallo Nacht,

ich sitze an meinem Schreibtisch in der alten Wohnung. Nina sitzt auf dem Sofa und schaut fern. Hier steht alles voller Umzugskartons und in nicht mal einer Woche wird diese Wohnung ganz leer sein. Am Wochenende feiere ich noch meinen Geburtstag und dann ist irgendwie alles hier so fast vorbei. Eigentlich ändert sich nicht so viel zu dem, wie es jetzt schon ist, aber irgend doch nicht nur eine Kleinigkeit. So fühlt es sich zumindest an. Komisch irgendwie. Es ist so eine Mischung aus Wehmut, Vorfreude, Traurigkeit und Aufregung. Komisch.

Jetzt werde ich Dr. Who ansehen und mit Nina kuscheln. Für sie ist das alles hier bestimmt auch nicht einfach. =)

1000 Küsse an Nina, euch allen gute Nacht und dir, liebe Nacht, wünsche ich viel Ruhe und so. Was man halt der Nacht so wünscht.

PS: was für ein seltsamer Blogeintrag, so beim 2. Durchlesen. Ich lasse den aber einfach mal so.

eine kleine Nachtmusik

Mrz 04, 2010 in Allgemein

Ich sitze an unserem Schreibtisch im Wohnzimmer. Es ist halb Zwölf in der Nacht. Ich habe bis eben an meinem Praxisbericht geschrieben und jetzt habe ich ein weiteres Kapitel beendet. Ich höre in die Stille der Wohnung, die eigentlich keine Stille ist. Rucola und Napfkuchen bauen sich gerade mit Zeitungspapier ein Nest. Napfkuchen klettert auf die oberste Ebene und isst eine Haselnuss. Jetzt das Klackern der Kugel der Trinkflasche. Meine Finger wandern über die Tastatur underzeugen ein softiges, weiches Tippgeräusch. Der Lüfter meines Notebooks rauscht leise aber hörbar – ich habe es auf volle Leistung gestellt und ihm wurde gerade zu warum. Die Schallschutzfenster verschlucken die Geräusche von draußen, gerade fährt ein LKW durch den Ort. Durch die geöffnete Badezimmertüre höre ich das Ticken des winzigkleinen Weckers, der auf dem Sims über der Toilette steht. Zwischen dem 5€-Schminkspiegel von Ikea, meiner Nasendusche und allerlei Krimskrams. Der Efeu dort wächst auch prächtig vor sich hin. Das sanfte Licht der beiden kleinen Stehlampen taucht unsere Wohnung in ein sanftes, gelborangenes Licht. Es kaschiert Staub auch ganz gut. Ich sehe mich um, schließe die Augen, höre die Geräusche des Zuhauses. Hier ist es sicher, hier lebe, liebe, bin ich.

Meine Augen brennen, ich trage seit über 13 Stunden meine Kontaktlinsen, ich bin müde, durstig und hungrig. Ich freue mich jetzt schon wie ein Schneekönig auf den Geruch, das Gefühl, die Nina sind.

Gute Nacht Welt.

WAKE ME UP

Feb 22, 2010 in Allgemein

Aufstehen, einkuscheln und von quietschenden Ferkeln geweckt werden (Ninas Idee für Weckergeräusche – eigentlich echt süß, aber zum Aufwachen wenig geeignet),

Sonntagabende sind wirklich nicht gerade meine Liebsten. Da bekomme ich oder Nina oder wir beide regelmäßig den Sonntagabendblues. So eine Mischung aus besonders häuslich, eingekuschelt sein wollen, keine Lust am nächsten Morgen aufzustehen, der Sehnsucht nacheinander und dem wissen, dass man erst in 5 Tagen wieder morgens im gemeinsamen Aufwachen, Zusammensein, im Gegenüber baden kann ohne auf die Uhr sehen zu müssen.

Haiku am Dienstag

Feb 09, 2010 in Allgemein

Programmierwelten,
Zeilen auf meinen Bildschirm,
sind doch alle sinnfrei?!

Ich wate durch Spaghetticode und überlege, ob ich nicht jeden Tag eines oder mehrere Haikus verfassen soll. Allerdings wird dies hier erst mal das einzige über die Arbeit sein. Gedichte sind dann nämlich doch eher etwas für Gefühle und Liebesdinge.

Nebenbei komme ich mir schrecklich alt, langweilig und spießig vor. Mich gruselt es vor mir selbst. Aber nur kurz. Dann wieder nicht. Dann wieder doch. Dann wieder nicht. =)

Später geht’s mit meinem Vater ein Bier trinken und dann zu Nina, zu Wärme, Behaglichkeit und ****** =)

Haiku am Montag

Feb 08, 2010 in Allgemein

Ich saß am Fenster.
Dich vermissend und so Zeug,
dachte ich an dich.

[B]ettgehzeitzitat[e]

Jan 21, 2010 in Allgemein

“Schatz, du riechst wundervoll nach Nerd!”

Lernen mit Tee

Dez 10, 2009 in Private

Gestern Abend kam ich um Sieben von der Arbeit. Nina war am Lernen und konnte sich schlecht konzentrieren. Ich habe ihr dann einen Tee eingeschenkt und wir haben eine halbe Stunde zusammen auf dem Bett gesessen. Es war sehr schön und sie konnte danach wieder konzentriert lernen.

Ob das jetzt an mir, oder am “Stundenlang quatschen Tee” lag?

Oder an beidem?

^^

Met

Dez 09, 2009 in Private

Nach meiner Abiausfahrt im Jahr 2003 konnte ich kein Met mehr trinken. Mir wurde immer bei dem noch so kleinsten Schlückchen sofort schlecht. Seit 1-2 Jahren ist das etwas besser geworden und zu seltenen Anlässen trinke ich wieder mal ein Gläschen Met.

Am Samstag Abend habe ich dann alleine fast eine ganze Flasche getrunken, Nina hat glaube ich nur ein kleines Glas abbekommen. Ich war herrlich angetrunken, hatte aber keinen Kater am nächsten Morgen. Und das, wo ich doch mittlerweile von 3 Bier einen Kater bekomme. ;-)

Adventskalender

Dez 09, 2009 in Private

Nina und ich haben wieder Adventskalender für uns gebastelt ^^.

Dieses Jahr allerdings mit weniger großen, teuren Dingen, sondern voller Süßigkeiten und Dingen unter 1,-€. Die einzige Ausnahme bildete der Nikolaustag. In meinem Nikolaus-Adventskalender-Geschenk war eine handbemalte Tasse von “Mila”, mit Ole, dem Wikinger drauf. Allerdings nicht in der “normalen” Größe, sondern als Extramonsterriesentasse (da passen 0,5l rein oder so) ^^

Hier mal ein Bild von der kleinen Tasse. Die ist doch superdupertoll, oder?!

80041_z1

(Bild von kinderlampenland.de)

Wetter und morgens ist nachts ist morgens ist…

Dez 03, 2009 in Allgemein

Heute Morgen bin ich mit Nina zusammen aufgestanden. =)

Da ist die Welt noch dunkel und Nina und ich ziehen unsere regenbogen-bunten Schlafanzüge aus und unsere extrem bösen, Ganzkörper-Grufti-Anzüge an. Unser lächeln packen wir in eine große Kiste und holen es erst abends wieder raus, wenn wir alle Rollos runtergelassen haben.

Heute bin ich als erster im Bad und anschließend – wir haben noch eine knappe Stunde, bis wir gehen müssen, mache ich in der Küche Kaffee und räume die Spülmaschine (zweitwichtigste Erfindung im Haushalt nach der Waschmaschine, zusammen mit dem Fön und dem Herd) aus. Mein Vesperbrot vergesse ich später leider daheim, obwohl ich extra eine Bio-Tomate draufgemacht habe. Nina hat aber ihres mitgenommen.

Wir hetzen zum Bus und wegen meiner Trödelei beim Einpacken verpassen wir ihn. Unsere neuen Nachbarn kratzen gerade das Auto frei und wir werden bis zum Bahnhof mitgenommen. Und das trotz unserer Niemals-lachen-grufti-Anzüge. Spätestens jetzt haben sie sich eine Einladung zum Kaffee verdient…

Nina und ich sitzen in Geldautomaten-/DB-Schalter-Raum und schauen uns an und reden. Ich bringe Nina zur Bahn und steige in meine. Ich finde toll, dass wir so innig sind. Das bleibt auch so. Das weiß ich.

Jetzt sitze ich lächelnd vor meinem PC in der MiPa auf der Arbeit…moment, ich hab doch diesen nicht-lachen-grufti-Anzug an…

Switch to our mobile site